4. Mai 2013

[Rezension] "Wigges Tauschrausch" von Michael Wigge


Titel: Wigges Tauschrausch
Originaltitel: -
Autor: Michael Wigge
Format: Taschenbuch, 304 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Reisereportage/ Sachbuch
Preis: 8,99€



Klappentext

Herr Wigge tauscht sich um die Welt
Michael Wigge ist schmerzlos, neugierig und tollkühn. Letztes Jahr hat er sich ohne Geld von Berlin bis in die Antarktis durchgeschlagen. Dieses Jahr lautet seine Mission Impossible: Sich über alle Kontinente hinweg zum Eigenheim auf Hawaii hochtauschen. Sein Startkapital: Ein Apfel. Sein sonstiger Einsatz: Dienstleistungen aller Art wie das Musizieren mit einem Waldhorn oder das Wärmen von Personen als menschliche Wärmedecke. Wie reagiert die Welt auf den verrückten Europäer? Wird sie ihm helfen ihn zu erfüllen, seinen Traum vom Haus?


Cover

Das Cover finde ich wirklich schön, ansprechend und passend gestaltet! Gleich zu sehen: Der todesmutige Autor! :D


Meinung

Da sonst in der Bücherblog-Szene recht wenige Reisereportagen rezensiert werden, freue ich mich euch mal eine solche vorzustellen.
Letztes Jahr habe ich Michael Wigge's erstes Buch "Ohne Geld bis ans Ende der Welt" gelesen und war so begeistert, dass es mittlerweile zu meinen Lieblingsbüchern gehört. 
Kurze Zeit später fand ich "Wigges Tauschrausch" in den Regalen und musste es natürlich sofort kaufen! 

Darum geht's: Michael Wigge hat ein neues, und wenn man ehrlich ist, ziemlich außergewöhnliches Ziel, denn er will sich von einem Apfel (!) zu einem Haus auf Hawaii hochtauschen!! Kann er das schaffen? 

Zusammen mit Herrn Wigge begeben wir uns auf eine aufregende Abenteuerreise quer durch die Welt, angefangen in Deutschland, über Indien und Australien bis nach Afrika und schließlich in die USA. 
Er trifft eine Menge spannender und interessanter Menschen und berichtet über die Tauschkulturen des jeweiligen Landes.

Zu Anfang sei gesagt, dass Michael Wigge ein Fernsehreporter ist, und seine Bücher auch ein wenig wie eine Fernsehreportage schreibt. Mir persönlich hat das sehr gefallen, da es sich sehr schnell las und ich mir alles gut vorstellen konnte, trotzdem sollen sich einige an diesem Schreibstil gestört haben.
Was mir außerdem auch sehr gut an Wigge's Schreibstil gefällt ist, dass er alles mit Humor nimmt und auch sehr selbstironisch ist, was mich oftmals sehr zum Lachen gebracht hat.
Wenn er allerdings über die ärmlichen Verhältnisse in den indischen Slums schreibt wird er wieder Ernst und bedauert die traurige Situation, in der sich die Bewohner befinden, sehr. 
Herr Wigge begegnet den unterschiedlichen Menschen, die er auf seiner Reise trifft, immer mit Respekt und ist offen gegenüber den anderen Kulturen, sodass es auch mal vorkommt, dass er mit den afrikanischen Hazabe eine Friedenspfeife raucht oder mal bei einem jüdischen Gottesdienst mitmacht. So lernt man beim Lesen nicht nur die verschiedenen Tauschkulturen kennen, sondern auch die verschiedenen Bräuche, Religionen etc., was mir sehr gut gefallen hat.

Zum eigentlichen Tauschen, möchte ich lieber nichts sagen, weil ich euch nicht die Spannung nehmen will. :)

Fazit

"Wigges Tauschrausch" hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es war spannend, aufregend und auf alle Fälle sehr lehrreich! Und ich kann es jedem empfehlen der sich für andere Länder und Sitten interessiert und der einfach wissen möchte, ob Wigge denn nun sein Haus auf Hawaii bekommen hat! :D

Ich freue mich schon ganz doll auf Wigges nächstes Buch, das im Herbst rauskommt, denn zurzeit fährt er mit einem Tretroller (!) quer durch Deutschland! :D

PS: Zu "Wigges Tauschrausch" gibt es auch eine TV-Serie von ZDF neo, die ihr euch hier ansehen könnt: >Klick<


1 Kommentar:

  1. Hört sich echt gut an. :)
    Liebe Grüße. ♥
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