15. Juni 2013

[Film-Rezension] Vielleicht lieber morgen


Filmtitel: Vielleicht lieber morgen
Originaltitel: The Perks of Being a Wallflower

Hauptdarsteller: Logan Lerman, Ezra Miller, Emma Watson, Nina Dobrev etc.

Regie: Stephen Chbosky
Drehbuch: Stephen Chbosky

Produktionsjahr: 2012
Genre: Jugenddrama
FSK: Ab 12
Sonstiges: Trailer | Amazon



"Charlie ist gerade auf die Highschool gekommen und schlägt sich mit alterstypischen Problemen herum. Als er die lebenslustigen Geschwister Sam und Patrick kennenlernt und bisher unbekannte Gefühle für Sam entwickelt, ist die Verwirrung komplett. Aber selbst die erste große Liebe, wilde Partys, Drogen und Stress innerhalb der Familie trüben seinen Blick auf die Welt nicht- er beobachtet sein Umfeld genau, macht sich Gedanken über seine Mitmenschen und versucht, seine eigene Rolle zu finden... in dem, was wir Leben nennen."


"Vielleicht lieber morgen" ist die Buchverfilmung zu "Das also ist mein Leben", einem meiner absoluten Lieblingsbücher. Dementsprechend hatte ich sehr hohe Erwartungen an den Film, aber auch ein wenig Angst davor ihn mir anzusehen.
Dazu gab es aber überhaupt keinen Grund, weil Stephen Chbosky selbst (der Autor des Romans) Regisseur und Drehbuchautor war. Dadurch hatte man beim Ansehen des Films genau das gleiche Gefühl wie beim Lesen des Buches.

Die Beschreibung auf der Rückseite der DVD ist etwas irreführend. Irgendwie klingt das ziemlich nach 08/15-Teeniedrama, was es aber überhaupt nicht ist.
Es geht um den Außenseiter Charlie, der neu auf der Highschool ist und fast niemanden kennt (und die die ihn kennen wollen nichts mit ihm zu tun haben). Er ist ziemlich einsam, doch bald trifft er seinen ersten Freund: seinen Englischlehrer! Der gibt ihm immer besondere Bücher zum Lesen mit, denn Charlie liest für sein Leben gerne.
Im Laufe der Geschichte lernt er zwei Senior-Schüler kennen: Patrick und Sam, die auch, auf ihre eigene Art und Weise, Außenseiter sind und die verändern sein Leben völlig...


"Ein Film mit der Gabe, Menschen glücklich zu machen."
spiegel.de


Von der Geschichte her ist alles gleich geblieben, keine dazugedichteten Ereignisse oder Charaktere. Manche Szenen, die im Buch vielleicht etwas, ich sage mal heftiger waren, wurden im Film abgeschwächt (immerhin ist der Film ab 12), aber das schadet dem Film in keinster Weise.

Die Hauptdarsteller, also Logan Lerman, Emma Watson und Ezra Miller haben perfekt gepasst.
Ganz besonders begeistert war ich von Logan Lerman, der die Rolle des Charlie super verkörpert hat. Er konnte sich wirklich sehr gut in die Rolle hineinversetzen, denn die Mimik, Gestik und die Art wie er geredet hat, einfach alles hat gestimmt.

Einige Leute sollen sich an der deutschen Synchronisation gestört haben, was ich teilweise nachvollziehen kann. Charlie's Synchronstimme ist zu Anfang etwas ungewohnt, aber nach und nach gewöhnt man sich daran.


"Vielleicht lieber morgen" ist eine überaus gelungene Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher, was den Film automatisch auch zu einem meiner Lieblingsfilme macht. Dass der Autor selbst Regisseur und Drehbuchautor war hat dem Film wirklich gut getan und den Film zu etwas ganz besonderem gemacht. Die Darsteller waren großartig, allen voran Logan Lerman der die Rolle des Charlie genial verkörpert hat.

Alles in allem ein wunderschöner und berührender Film über die Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. :)



Kommentare:

  1. Mit der Beschreibung á la 08/15-Teenie-Story gebe ich dir vollkommen recht! Glücklicherweise bin ich trotzdem in den Kinofilm gegangen und wurde eines besseren belehrt;)
    Und jetzt habe ich auch noch Lust irgendwann das Buch zu lesen. Schöne Buch-Rezi!! Liebe Grüße

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  2. Ich habe den Film vor ungefähr zwei Monaten gesehen, ohne vorher das Buch zu lesen (was ich immer noch nicht gemacht habe, komischerweise aus Angst, das Buch könnte mir den Film versauen!:D), und bin förmlich dahingeschmolzen, hab geheult, mitgefiebert und alles drum und dran! So ein toller Film! <333! Schöne Rezi dazu! (Meine steht seitdem aus :O)

    Liebste Grüße!
    Jada

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  3. Anfangs fand ich die Synchronstimme von Ozan Ünal ein wenig unpassend für einen Teenager, (obwohl ich diese Stimme liebe !) aber man gewöhnt sich eigentlich schnell dran. :) Die Darsteller für die Charaktere wurden auch gut gecastet, wobei mir Logan Lerman am besten gefallen hat :)
    Ich finde den Film echt toll und ich könnte ihn mir auch noch zig mal angucken :D Und das Buch möchte ich auch unbedingt lesen !

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