11. Februar 2014

[Rezension] "The Outsiders" von S.E. Hinton


Titel: The Outsiders
Originaltitel: -
Autor: S.E. Hinton

Reihe: -
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 188
Verlag: Penguin Group | Speak

Genre: Jugenddrama
Preis: 6,90€



Ponyboy can count on his brothers. And on his friends. But not on much else besides trouble with the Socs, a vicious gang of rich kids whose idea of a good time is beating up "greasers" like Ponyboy. At least he knows what to expect - until the night someone takes things too far.


"The Outsiders" spielt in den USA der 60er Jahre und handelt von zwei rivalisierenden Gruppen: den Socs (Abkürzung für "Socials") und den Greasers. Die Socs sind die Reichen von der West Side und die Greasers die Ärmeren von der East Side.
Die Geschichte dreht sich vor allem um eine kleine Gruppe von Freunden, die neben vier anderen Jungs, unter anderem auch aus dem 14-jährigen Ponyboy und seinen älteren Brüdern Sodapop und Darrel besteht.

Ponyboy Curtis, der Hauptcharakter, ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Er ist ziemlich nachdenklich und schlau, allerdings auch sehr verträumt und gefühlvoll. Er hat viel Mitgefühl für andere und beobachtet seine Mitmenschen genau. Im Laufe der Geschichte verändert er sich, bleibt sich aber selbst (und seiner Gang) immer treu.
Am Anfang waren Ponyboy und sein älterer Bruder Sodapop die einzigen Figuren die mich angesprochen haben. Doch mit Voranschreiten der Geschichte, lernte man die anderen Mitglieder der Gang immer besser kennen und begann sie und ihre Ideologie zu verstehen. Als ich das Buch schließlich fertig gelesen hatte, vermisste ich bereits die Charaktere, weil ich sie allesamt lieb gewonnen hatte.

Der Spannungsbogen der Geschichte ist sehr gut aufgebaut. Die Spannung setzte an den richtigen Stellen ein, auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, dass langsamer auf ein Ereignis hingearbeitet wurde. Manchmal passierte etwas ganz plötzlich und abrupt, obwohl 2 Sätze vorher noch alles ganz anders aussah. Allerdings entstand so keine Langweile.

Die Geschichte an sich hat mich gefesselt, begeistert und oft nachdenklich gestimmt. Es ist ein berührendes Buch, was auch heute nichts an seiner Aktualität eingebüßt hat. Es geht um Mut, Loyalität und den Wunsch dazu zu gehören. Was mir außerdem gefallen hat war, dass beide Seiten beleuchtet wurden. Zu Anfang wurde zwar noch ein einfaches Bild von Gut und Böse gezeichnet, doch später erkennt man, dass die beiden Seiten sich gar nicht so unähnlich sind und eigentlich vieles gemeinsam haben.

Da ich die englische Originalfassung des Buches gelesen habe, vielleicht noch ein paar Worte zur Sprache. "The Outsiders" ist in einem recht einfachen, oft umgangssprachlichen Englisch geschrieben. Manchmal war das ein bisschen verwirrend, weil man all die Jahre eingetrichtert bekommt wie ein korrekter englischer Satz zu lauten hat und man dann sowas liest wie "You ain't know nothing" oder "You was there?".
Was auch manchmal verwirrend ist sind die Slangwörter, die man als deutscher Leser erstmal misstrauisch beäugt. Zum Beispiel war ich recht perplex als ich las "I've been carryin' a heater" und ich dachte "Wieso trägt der ein Heizgerät mit sich herum?". Später fand ich heraus, dass Heater in der Umgangssprache Knarre bzw. Revolver bedeutet.
Ansonsten ist es aber wirklich einfach geschrieben und es werden keine komplizierten Fremdwörter verwendet.


"Of all of us, Dally was the one I liked least. He didn't have Soda's understanding or dash, or Two-Bit's humor, or even Darry's superman qualities. But I realized that these three appealed to me because they were like the heroes in the novels I read. Dally was real. I liked my books and clouds and sunsets. Dally was so real he scared me. [...]"
The Outsiders,
Seite 76 



"The Outsiders" ist ein Jugendbuch-Klassiker, der sich mit Themen wie Freundschaft, Mut und Loyalität beschäftigt und auch heute noch durchaus aktuell ist. Eine spannende Geschichte, erzählt von einzigartigen, interessanten Charakteren, die man schon nach dem Lesen der letzten Seite vermisst.
Gehört definitiv in jedes Bücherregal. :)







Kommentare:

  1. Gerade beim Fazit kann ich nur zustimmen.
    Das Buch gehört wirklich in jedes Bücherregal. Ich habe es sogar auf deutsch und auf englisch :D

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  2. Wir haben das Buch in der 8. oder so in Deutsch gelesen und ich.mochte es überhaupt nicht. Kann an meiner Einstellung liegen, aber ich denke,.dass mich auch die Story einfach nicht so sehr interessiert hat :)

    Nunja, schön, dass es dir so gut gefallen.hat :)

    Liebe grüße
    Anna

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