25. Juli 2014

[Rezension] "5 Tage im April" von Christoph Marzi


Titel: 5 Tage im April
Originaltitel: -
Autor: Christoph Marzi

Reihe: -
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 328
Verlag: Arena

Genre: Jugendroman
Preis: 14,99 €



Als Jack sich – mit einem rätselhaften Brief in der Tasche – auf den Weg nach Seals Head Harbor macht, ahnt er noch nicht, welches dunkle Geheimnis ihn dort erwartet. Schnell begreift Jack, dass er in dem kleinen Küstenort kein Fremder ist. Auf mysteriöse Weise scheint seine eigene Vergangenheit mit der Legende des Ortes verbunden zu sein. Nach einer Reihe merkwürdiger Ereignisse will Jack bereits die Flucht ergreifen. Da taucht plötzlich Sadie auf, das Mädchen mit den meerblauen Augen. Sie ist die Einzige, die ihm bei der Suche nach Antworten helfen kann. Mit Sadie verbringt Jack fünf Tage, die sein Leben für immer verändern.
Quelle: arena-verlag.de

Als Jack einen mysteriösen Brief bei sich zu Hause findet, entschließt er sich kurzerhand dazu den Brief selbst zu zustellen. Sein Weg führt ihn nach Seals Head Harbor, wo sich der ominöse Empfänger des Briefes befinden soll. Doch die Zustellung stellt sich als viel schwieriger heraus als Jack angenommen hatte. Zur selben Zeit lernt er Sadie kennen, zu der er sich gleich hingezogen fühlt. Doch Jacks plötzliches Auftauchen in Seals Head scheint nicht allen zu gefallen und schon bald passieren merkwürdige Dinge um ihn herum...


Der Klappentext hat mich zu Beginn verunsichert. Für mich klang das alles irgendwie nach einer weiteren Teenie-Romanze à la Eine wie Alaska, mit einem nervigen männlichen Protagonisten. Aber da es meine Mutter war, die mir dieses Buch ans Herz gelegt hatte, gab ich ihm doch eine Chance.

Jack Fallon ist ein sehr angenehmer und attraktiver Protagonist. Er ist zwar ein Teenager, aber irgendwie recht reif für sein Alter. Er hat Interessen, Hobbys und ein echtes Leben, das vor der eigentlichen Geschichte spielte. Ich denke Jack ist so ein Typ mit dem man gerne befreundet wäre. (Auch ich ;))
Die Beziehung Jack/Sadie spielt in "5 Tage im April" eher eine Nebenrolle. Viel mehr geht es um die Vergangenheit, Seals Head Harbor und auch um Jack selbst. Mehr möchte ich nicht verraten, denn sonst wäre ja die ganze Spannung, die dieses Buch ja ausmacht, hinüber.

Die Figuren, die "5 Tage im April" erzählt haben, waren alle so real, dass man meinte, Bekannte oder Freunde in ihnen wieder erkennen zu können. Viele konnte ich in mein Herz schließen und habe sie auch nach dem Auslesen nicht mehr vergessen.

Christoph Marzi's Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen. Er schreibt in einer wunderschönen bildreichen Sprache, die sich ganz flüssig lesen lässt. Die Geschichte ist eine der spannensten, die ich seit langem gelesen habe und hält einen bis zum Ende bei der Stange.


"Ja, ich fühlte mich weit von zu Hause weg. Vielleicht deswegen, weil ich nicht wusste, wo mein Zuhause abgeblieben war."
5 Tage im April,
Seite 73


"5 Tage im April" hat mich gefesselt und begeistert. Die Figuren sind interessant, real und dreidimensional und erzählen eine Geschichte, die wie das Leben ist; Kompliziert, chaotisch und trügerisch. Es ist eine spannende Geschichte, die sich nicht so leicht aus der Hand legen lässt und einem auch nach dem Auslesen durch den Kopf geht. Christoph Marzi's bildreiche Sprache versüßen zusätzlich dieses Leseerlebnis.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.







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